[Gastbeitrag] Welpen-Fotografie | Tipps und Tricks

Dienstag, Juni 23, 2015

Heute möchten wir euch unsere Kooperation mit www.rahmenversand.com vorstellen, diese dreht sich rund um die Fotografie der ganz kleinen Vierbeiner (Welpen). 












Aus Erfahrung kann ich sagen, ich habe es leider verpasst "tolle" Bilder von dem Mini-Mops zu schießen, die meisten sind verwackelt und unscharf geworden. Was ich im nachhinein natürlich sehr, sehr schade finde. Umso mehr spricht mich der folgende Gastbeitrag an, den ich sehr nützlich und hilfreich finde. 

Viel Spaß beim Lesen!



Welpen-Fotografie: Was muss ich beachten, um tolle Bilder von meinem Hunde-Welpen zu bekommen?


Was gibt es Schöneres, als ein Schnappschuss mit dem herzzerreißenden Blick eines Hundewelpen? Genau, fast nichts. ;-) Aber wie gelingt es, die kleinen Racker scharf aufs Bild zu bekommen, um am Ende nicht verwackelte und langweilige Bilder zu erhalten?




Die Fotografie von Welpen ist eine besondere Herausforderung, wo technisches Können nicht ausreicht, sondern das kleine Wörtchen „Geduld“ der Schlüssel zum Erfolg sein wird. Trotzdem gibt es einige Tipps, die zu beachten sind.

Die Lichtverhältnisse

Ausreichende Lichtverhältnisse sind natürlich Voraussetzung. Die besten Bilder gelingen unter dem Einsatz von Gegenlicht. Welpen mit längerem Fell lassen sich besonders gut in Szene setzen, da Gegenlicht einen Lichtkranz um den Hund zaubern kann. Besonders schwer ist es, schwarze Welpen zu fotografieren, da der Belichtungsmesser der Kamera hier meist überfordert ist. Hier gibt es zwei Möglichkeiten, das Ganze zu umgehen. Entweder die Kamera auf Spotmessung einstellen oder einfach 1-3 Stufen überbelichten. Das Tier wird damit korrekt belichtet, während die Umgebung überbelichtet ist. Am besten gelingen Fotos natürlich im Tageslicht am frühen Morgen oder späten Abend. Durch den hohen Rotananteil wirken Bilder hier besonders warm. Wichtig bei Potrait-Aufnahmen: Das Licht muss auch in die Augen fallen, ansonsten wirken die Fotos leblos.

 
Der Hintergrund und Spielzeug

Wichtig ist es, an den richtigen Hintergrund zu denken. Dieser darf nicht unruhig sein und keine störenden Elemente enthalten. Abhängig von der Fellfarbe des Welpen kann ein weißer oder schwarzer Hintergrund ideal sein, wobei bei weißen oder schwarzen Welpen der Kontrast hier zu stark sein kann. Babydecken schaffen Abhilfe, da diese in vielen zarten Farben zur Verfügung stehen. Mit einer großen Blende kann man zusätzlich den Hintergrund verschwimmen lassen. Ein Spielzeug wird auch immer gut in das Bild passen, wobei dieses nicht größer als der Welpe selbst sein sollte. Wenn die Welpen beim Shooting neues entdecken können, werden schöne Momentaufnahmen entstehen. Hier können beispielsweise bunte Gummis, Bälle oder Bänder auf eine Leine gespannt werden, die der Welpe gespannt entdecken kann. Der Fotograf sollte mit möglichst wenig „Schnick Schnack“ gekleidet sein und auf lange Ketten oder Bänder an der Kleidung verzichten, sonst ist womöglich er das Objekt der Begierde.

 


Bewegte Bilder und Porträts

Besonders toll sind Fotos, auf denen Welpen toben und spielen. Deshalb sollte die Fotosession nur mit ausgeschlafenen Tieren erfolgen, wenn man bewegte Bilder haben möchte. Idealerweise sucht man sich eine schöne große Wiese ohne störenden Hintergrund und einen Freund, der den Welpen animiert. Mit dem Sportprogramm von Kameras werdenschließlich die optimale Belichtung und die richtige Schärfe erreicht. Weiterhin sollte der Hund auf Augenhöhe fotografiert werden und nicht von oben. Damit keine Langeweile aufkommt, sollten Leckerlis oder Kauartikel immer parat sein. 

Bei Porträtaufnahmen hingegen darf der Welpe ruhig schon etwas müde und träge sein, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass er sitzen bleibt oder schläft. Ist ein Welpe besonders müde, stört es ihn zumeist nicht mehr so sehr, was um ihn herum passiert. Um den Welpen mit Nahaufnahmen nicht zu irritieren, empfiehlt sich hier ein Teleobjektiv. Damit kann man auch einen unscharfen Hintergrund erzielen.

 


Am wichtigsten ist es jedoch, dass der Welpe und der Fotograf Spaß an der Sache haben, dann werden die Fotos auch gelingen! Ist der Welpe gerade spürbar überfordert, am besten das Shooting auf den nächsten Tag verschieben, denn unter Druck lässt sich mit Tieren kaum arbeiten.

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von rahmenversand.com, dem Online-Shop für Bilderrahmen.

VIELEN DANK FÜR DIESEN GELUNGENEN GASTBEITRAG!

Bildmaterial:

© Ellie (Richard Black / Flickr, CC BY 2.0)
© Geigeln (Maja Dumat / Flickr, CC BY 2.0)
©My little dog (-=RoBeE=-/ Flickr, CC BY-ND 2.0)
©DSC_2167 (Paolo Schüllner / Flickr, CC BY-ND 2.0)

*in Kooperation mit www.rahmenversand.com

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2 Kommentare

  1. Ihr habt ja auch so einen tollen Gastbeitrag. Welpenbilder sind schon etwas ganz Besonderes. Von unserer Lotte gibt es leider nur Papierbilder und von Emma nur wenige gelungene Welpenbilder.
    Liebe Grüße vom Emma und Lotte Frauchen

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    1. Ja, der Gastbeitrag ist wirklich richtig super! Das hätte mir mal vorher jemand erklären sollen ;)

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Danke fürs vorbei schauen ♥

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