5 Fragen an Molly

Freitag, Dezember 11, 2015

Nicole mit Moe und Ricarda mit Lilly haben es getan. Sie haben sich 5 Fragen an ihre Vierbeiner ausgedacht und die möglichen Antworten gegeben. Was für eine wundervolle Vorstellung; Ich könnte Molly endlich fragen wie es ihr denn hier bei uns gefällt, was sie nervt, was sie besonders gerne an uns mag, was sie denkt, wenn sie morgens aufwacht, was sie fühlt, wenn es ihr mal nicht so gut geht... Wenn ich nur darüber denke mit ihr sprechen zu können, bekomme ich so ein warmes Gefühl im Bauch. Wie heißt es so schön, wenn ich drei Wünsche frei hätte, dann wäre es ganz sicher einer davon.
In der Zeit lernt man seinen Weggefährten immer besser kennen, man kann seine Bewegungen und die Mimik deuten, man lernt seine Laute und Macken kennen. Man hat das Gefühl, man kennt seinen Hund in - und auswendig. Trotzdem habe ich oftmals das Gefühl, ich weiß es dann doch nicht zu 100%, eine kurze Frage und vieles wäre leichter.  Gerade, wenn ich das Gefühl habe, dass es Molly nicht gut geht oder sie sich in verschiedenen Situationen unwohl fühlt, würde ich sie so gern diese typischen Fragen stellen wie, "Wo tut es dir weh?" oder "Sollen wir lieber nach Hause gehen?". Auch ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht welche 5 Fragen ich ihr wohl stellen würde, wenn ich die Gelegenheit dazu hätte. Das ist mir alles andere als leicht gefallen, denn ich habe soooo viele Fragen im Kopf. Trotzdem habe ich mich für diese Fragen entschieden und versucht bestenfalls zu erahnen was Molly wohl antworten würde.




1. "Geht es dir bei uns gut, fühlst du dich wohl, bist du glücklich?"

Ach Frauchen, mir geht es bei euch natürlich im Großen und Ganzen sehr gut. Ich liebe eure besonders tollen Kraul-und Streichelkünste, eure Geduld und eure bedingungslose Liebe und Treue. Am meisten gefällt mir, dass ich bei euch im Bett schlafen darf, obwohl ihr das anfangs nicht wolltet, euren Tag so regelt, dass ich kaum alleine bleiben muss und ihr immer beim Spazieren gehen meine Lieblingsleckerlies in der Tasche habt. Aber wenn wir schon mal beim Thema sind, das Obst und Gemüse könnt ihr einfach weg lassen, gebt mir dafür lieber mehr von meinem wohlriechenden Pansen. Was mir noch einfällt, macht euch nicht immer so viele Sorgen um mich, ich bin doch schon "groß" und kann ganz sicher viele Dinge alleine regeln und wenn es mir mal wieder im Bauch zwickt, nur weil ich ganz nach Staubsaugerart wieder was in mich reingestopft habe, dann rennt doch nicht gleich wieder zum Tierarzt mit mir, den mag ich nämlich überhaupt nicht.


2. "Warum magst du so viele andere Hunde nicht?"

Das frägst du mich jetzt wirklich? Das ist doch ganz einfach, ich suche mir eben meine Freunde selektiert aus. Viel zu viele Hunde wären gerne meine Freunde, aber so viel Zeit hab ich doch gar nicht mit denen allen gleichberechtigt zu spielen. Nein im Ernst, ich bin einfach, genauso wie du, eher zurückhaltend und mag laute und energische Hunde, die mir dann auch noch hinten rum schnüffeln einfach nicht. Da bleibe ich doch lieber bei meinem Carlos, der manchmal mit mir rennt und spielt, mich aber sonst einfach in Ruhe lässt. Übrigens, ist euch denn nicht schon aufgefallen, dass ich nur die meisten Hunde bei uns um die Ecke nicht mag?! Bei fremden Hunden geb ich mir ja die größte Mühe mich zu benehmen.


3. "Was würdest du gerne noch erleben?"

Achje, da gibt es eigentlich gar nicht so viel, denn ich hab doch schon so viele tolle Sachen mit euch erlebt. Besonders toll fand ich unseren langen Schneeurlaub, das war einfach toll. Keine fremde Menschen, keine anderen Hunde, keine lauten Geräusche, nur wir drei und ganz viel Schnee zum toben und flitzen. Vielleicht können wir bald mal wieder mehr Zeit zu dritt verbringen, am Wochenende unseren geheimen Märchenwald besuchen und am besten meinen Carlos noch mitnehmen, das wäre toll.


4. "Gibt es was, was du auf dem Herzen hast und uns sagen möchtest"?

Ich hoffe, dass ich euch genauso glücklich mache, wie ihr mich. Danke, dass ihr nie auf mich böse seid, auch wenn ich mal wieder dem größten Hund gezeigt habe, wer der Chef ist. Oder ich eure noch warmen Weihnachsplätzchen geklaut habe und ihr sogar noch darüber lachen könnt. Ihr gebt mir in so vielen Situationen Sicherheit und ich merke jeden Tag wie sehr ihr mich liebt.


5. "Macht es dir was aus, wenn wir mal keine Zeit für dich haben, wenn Herrchen wieder arbeiten muss und ich am Laptop oder an der Nähmaschine sitze?"

Auf diese Frage habe ich ja richtig gewartet, denn ich kann jedes Mal dein schlechtes Gewissen förmlich spüren. Macht euch doch bitte nicht immer so einen Kopf, ich weiß doch, dass ihr auch mal arbeiten müsst und nicht 24h für mich Zeit habt. Einer muss ja die vielen Schweineohren, Pansen, Leckerlies, Kuschelsachen... möglich machen. Und wisst ihr was? Manchmal bin ich auch einfach rundum zufrieden damit faul in meiner Kuschelhöhle zu dösen und von leckeren Würstchen zu träumen.

Und dann wäre mein Wunsch, ihr wenigstens 5 Fragen stellen zu können auch schon wieder vorüber. Während dem Schreiben ist mir aufgefallen, dass ich ohne lange überlegen zu müssen die Antworten wusste, mir es aber schwer gefallen ist DIE 5 Fragen zu formulieren, weil ich einfach so viele im Kopf hatte. Jetzt, wo ich alle Fragen nach Molly`s Vorstellungen geantwortet habe ist mir ganz warm ums Herz, trotzdem bin ich auch ein wenig traurig darüber, dass mir dieser Wunsch nie erfüllt werden kann. Das ein oder andere Tränchen musste ich mir schon fast während dem Antworten verdrücken, denn die Vorstellung mit ihr tatsächlich sprechen zu können und solch tolle Dinge von ihr zu hören wäre einfach unbeschreiblich schön. Doch im Nachhinein denke ich mir, zeigt sie mir doch täglich wie glücklich sie bei uns ist, wie viel Sicherheit wir ihr geben und wie sehr sie uns liebt. Die kleinen Gesten, wie die Freude beim nach Hause kommen, das herum flitzen auf der Wiese oder das eingekuschelt einschlafen machen das Leben mit Hund einfach besonders, einzigartig und wunderschön.








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5 Kommentare

  1. Ich habe einige der anderen Beiträge auch gelesen ... und ich fand sie alle schön. Ich kann verstehen, dass es ein warmes und schönes Gefühl ist seine Fragen so lieb beantwortet zu bekommen :)
    Für mich habe ich das Gedankenspiel recht schnell abgebrochen - ich bin zufrieden damit, dass ich oft glaube zu wissen, was meine Hunde denken und dass es ihnen gut bei uns geht.
    Die einzigen Situationen in denen ich mir schon oft gewünscht habe - und im Mai letzten Jahres wirklich verzweifelt - das meine Hunde reden könnten, ist bei Krankheiten oder sichtlichen Schmerzen. Wie gerne würde ich dann fragen können oder auch erklären können.
    In anderen Situationen sagt mir mein Herz genug!

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Damon und Cara

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  2. Sehr spannend. Ehrlich gesagt ich wüsste wohl nicht was ich fragen würde. Und würde ich das überhaupt wollen?? Mmmh das ist schon kompliziert..
    Liebe Grüße Lily mit Suki und Jussi

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  3. Wie schön, dass du auch "mitgemacht" hast und ich bin mir sicher, dass Molly sich sehr wohl bei euch fühlt und genau so antworten würde :-)

    Liebste Grüße

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  4. Nachdem ich mit Socke Tierkommunikation gemacht habe und auch eine Seminar in Tierkommuninaktion gemacht habe, hat sich meine Sicht auf die Fragen an Socke geändert. Aber ich finde Deine Vorstellung ganz reizend ....

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  5. So herzerwärmend und inspirierend! Ich hab mir darum auch Gedanken gemacht, welche 5 Fragen ich Lilly stellen würde..
    http://happydoglife.de/5-fragen-an-lilly Ich freu mich über Deine Gedanken dazu!

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Danke fürs vorbei schauen ♥

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